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3. Erft - Spendenlauf fand am 03. und am 04.09.2011 statt

Ein kleiner Laufbericht über den Erft - Spendenlauf 2011


Gleich fährt der Bus.

Kurz vor dem Start 2.Tag
Wir nehmen Euch mit
Hätte man vielleicht in der örtlichen Presse oder auf Flyern schreiben können. Damit sind die Etappenläufer gemeint, die wir Läufer einer oder beider Tagesetappen des Erft-Spendenlauf, der von der Quelle zur Mündung der Erft führt, mitnehmen könnten. Wir haben zwar auf Laufveranstaltungen Werbung für den Erft-Spendenlauf gemacht aber trotzdem haben sich nur relativ wenige Etappenläufer angemeldet, wie man in der Teilnehmerlist oder in der kleinen Statistik am Ende des Berichtes sehen kann.
Leider gab es kurzfristige Absagen von Läufern und auch Läufer, die aus Gesundheitsgründen dann doch nicht am 2. Tag starten konnten. Kurzfristig mussten leider auch Helfer absagen oder konnten nicht rechtzeitig vor Ort sein.
So hatten wir nur eine Radbegleitung an zwei Tagen dabei. Gabi hat die Radbegleitung, wie die Jahre davor, wirklich sehr gut hinbekommen. Immer wieder ist sie zu den Läufern gefahren und hat sie bei Bedarf mit Getränken versorgt.
Heinrichs Frau musste auch kurzfristig die Versorgung am ersten Tag übernehmen. Wenn auch der Tisch mit den leckeren Sachen einmal vor Schwäche teilweise zusammen brach, hat sie die Läufer hervorragend versorgt. Am 2.Tag ist auch Alexandra kurzfristig eingesprungen und hat Läufer transportiert, die Duschsachen zum Ziel gefahren und immer wieder die Versorgungsstände auf- und abgebaut um den Läufern die Verpflegung zu präsentieren.
Dagmar ist an beiden Tagen dabei gewesen. Obwohl sie eine schmerzende Beinverletzung hat, betreute sie Läufer und transportierte diese auch.
Am 2.Tag zusammen mit Alexandra.
Wir sind nur gelaufen!

An der Quelle.

An der Erftquelle.

So etwa 8:00 Uhr, am Samstagmorgen, waren alle Läufer im Bus,und der Bus starte in Richtung Erft-Quelle. Halt, Alexander kam gerade aus Bonn und musste noch mitgenommen werden. Dann ging es richtig los.
An der Erftquelle wieder aufstellen und Fotos machen. Ulrike war schon mit ihrem süßen Hund da und startete als Walkerin. Dann liefen wir los.
Ja, wir liefen bis Schönau auf eine kaum befahrenen Straße. Mal schauen, ob man nicht auch neben der Straße eine Strecke findet - im nächsten Jahr vielleicht?
Ansonsten sind wir dieses Jahr bis Bad Münstereifel kaum an der Straße gelaufen. Bad Münstereifel lädt zum fotografieren ein. Schöne Motive überall! Schnell fanden sich Gesprächspartner. Ist ja ein Gruppenlauf. Einige Läufer waren schon die Jahre davor dabei.
So Alexander und Jörg.
Alexander berichtete interessantes von der Organisation des 100 Milenlaufes Mauerlaufes. Die Motivation für solche langen Ultraläufe liegt nicht zuletzt darin, sich unterwegs ausgiebig mit den Teilnehmern unterhalten zu können. Ob mit Dieter, Jörg, Doris, Wim, Anja, Alexandra, Rudolf, Henk, Willem, Zwantje und anderen, jede Unterhaltung war für mich schön und interessant. Spaß hatten wir besonders auch mit Doris unserer „Ultra- Susi“ oder auch mit Panda, weil er sich so schön künstlich aufregen konnte! „Nein ich rege mich niiicht auf!“ Hinter Bad Münstereifel dann der erste Versorgungspunkt. Der Tapeziertisch hielt.
Die Versorgung ist ja, wie immer, auch in diesem Jahr wieder super gewesen! Bald ging es wieder auf die Strecke. Hier sind dann kaum noch Steigungen zu überwinden.
Hinter uns die Eifel, vor uns das flache aber weite Erfttal mit hübschen Orten. Fachwerkhäuser und Bauernhöfe sind zu bewundern und die schöne Landschaft. Hier gibt es einige Wasserschlösser, die wir leider, bis auf das Paffendorfer Schloss und das Schloss in Bedburg nicht von außen besichtigten. Industrieanlagen gibt es hier natürlich auch. Diesmal sind wir nach Euskirchen zur Erftstraße mehr an der Erft entlang gelaufen, anstatt an der Landstraße.
In Euskirchen hatte sich auch Dagmar am Verpflegungspunkt eingefunden. Der Tapeziertisch hielt!
Wieder gab es allerhand leckere Sachen. Cola, Wasser mit und ohne Sprudel, Kaffee, Kuchen, Salzstangen Käse, Bananen Äpfel und viel mehr.


An der Quelle.

In Eicherscheid.

Es wurde viel gelacht und geschwatzt. Charly war auch mit. Fast die gesamte Strecke ist er abgelaufen. Jetzt ist er wieder gut erholt. Am ersten Tag sahen wir unsere Walkerin Ulrike nur am Start. Es war sehr warm. Besonders auf den langen Geraden an der Erft entlang, mit wenigen schattenspendenden Bäumen, wurden die Läufer richtig gefordert. Für Läufer, die gerne eine Etappenpause machen wollten, gab es die Gelegenheit, eine oder mehrere Etappen nicht zu laufen. Fahrservice für zwischendurch schlappe Läufer! Manchmal ist ein Tropfen auf dem Stein zu viel. Am vierten Versorgungspunkt krachte der Tisch wahrscheinlich durch einen Pappbecher zu viel zusammen. Dadurch konnte Charly drei Buletten ergattern. Ein Läufer meinte, wenn der Hund mitläuft, will er kein Hundefutter sondern Läuferverpflegung! Auf der letzten Etappe wurden wir Ultras von Gerda eskortiert. An diesem Verpflegungsstand hatte Heinrichs Lauffreund alles so wunderbar und im Schatten aufgebaut. Man konnte sich sogar auf Campingstühlen erholen.


Der Weg nach Schöna.

Ein schönes Stadttor.
Am zweiten Tag startetet wir, nach einem tollen Frühstück, vom Erftverband Erft-Spendenlaufonsert, fast pünktlich 9:00 Uhr.
Hier wurden wir wieder durch eine Etappenläuferin begleitet. Der zweite Abschnitt des Erft-Spendenlauf führt am Paffendorfer und Bedburger Schloss vorbei und mehr unter Bäumen entlang, durch den Grevennbroicher Bend, am Kloster Langwaden und am Hülchrather Schloss vorbei.
Vor der Erftmündung geht es auf dem Deich an der Erft entlang. Im Ziel wurde jeder Läufer jubelnd empfangen.
Auch in diesem Jahr durften wir im Neusser Ruderverein duschen und anschließen noch etwas essen und trinken.
Heinrich überreichte die Urkunden an den Rudervereinsvorstand für die nette Unterstützung, an die fleißigen Helfer und unsere Radbegleitung, sowie an die Etappen- und Ultraläufer. Um 17:00 Uhr ging es mit dem Bus zurück nach Bedburg.


Am 1. Verpflegungsstand.

Am 2. Verpflegungsstand.

Eine kleine unvollständige Statistik:   Wir hatten insgesamt eine Fahrradbegleitung, vier Helfer an den Versorgungsständen und für den Sachentransport, wovon zwei Helfer auch Läufer bei Bedarf transportierten. Einen Bus für den Transport zum Start und vom Ziel an der Erftmündung nach Bergheim zurück.
Wir hatten insgesamt für beide Tage acht Etappenläufer und 21 Anmeldungen für die Ultraetappen.
Wir liefen am ersten Tag ca. 68 und am zweiten Tag ca. 46 Kilometer!


Auf der Brücke.

Henk geht auf die Strecke.

An der Straße aufpassen.

Sitzen tut gut!

Allen Helfern, Sponsoren und Unterstützern nochmals vielen Dank! Ohne Eure Unterstützung wäre dieser Lauf undenkbar und niemals durchführbar.


Die Erft.

Urkunden - kein Grund zur Traurigkeit.


Für den 3. Erft - Spendenlauf 950 Euro Spendengelder eingegangen!

Hier gibt es noch mehr Bilder vom 3. Erft-Spendenlauf



Jörg Segger
Bericht verfasst: 05.09.2011